Ruhrverband saniert Betonwände des Tosbeckens am Biggekraftwerk

Nach über 50 Betriebsjahren haben die Kräfte des Wassers ihre Spuren am Beton hinterlassen. (bei Verwendung bitte Quellenvermerk „Ruhrverband“ angeben)

Enorme Kräfte des Wassers aus dem Kraftwerk haben Spuren hinterlassen

Der Ruhrverband lässt die Betonwände des so genannten Tosbeckens am Biggekraftwerk sanieren. In diesem Becken, das unterhalb des Biggedamms an der Mündung der Ihne in die Bigge liegt, werden die enormen Kräfte des Wassers gebrochen, das aus den Kraftwerksleitungen sowie im Falle eines Hochwassers aus dem Stollen der Hochwasserentlastung schießt. Gäbe es ein solches Becken nicht, würde das Wasser die Ufer- und Sohlstrukturen der angrenzenden Gewässer ausspülen und dadurch große Schäden verursachen.

Auch an den eigens für diesen Zweck errichteten Betonwänden des Tosbeckens hat die hohe mecha-nische Belastung in mehr als 50 Betriebsjahren deutliche Spuren hinterlassen. Daher werden in den kommenden Monaten rund 600 Quadratmeter Fläche gereinigt, lockere Betonteile abgestemmt und mit Betonersatz instandgesetzt, Risse in den Wänden mit Injektionsharz verpresst und die gesamte Oberfläche anschließend mit einem Schutzanstrich überzogen. Auch die Abdecksteine auf den Wandköpfen werden aufgenommen, defekte Steine ersetzt und alle Steine neu verlegt.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich rund drei Monate dauern. Um den Betrieb des Biggekraftwerks während der Bauzeit so wenig wie möglich einzuschränken, wurde der gesamte Arbeitsbereich mit einem Hängegerüst eingerüstet.

Foto1 und 2: Von einem Hängegerüst aus erfolgt die Sanierung der Betonwände des Tosbeckens.
Foto3: Nach über 50 Betriebsjahren haben die Kräfte des Wassers ihre Spuren am Beton hinterlassen.

((bei Verwendung bitte Quellenvermerk „Ruhrverband“ angeben):)